Europäische Frühgeschichte und das Oera-Linda-Buch (R. Sepehr)

Die Friesen sind eine germanische Volksgruppe, die in den Küstenteilen der Niederlande, Skandinaviens und Nordwestdeutschlands beheimatet ist. Das Oera-Linda-Buch ist ein Manuskript, das in einer Form des Altfriesischen geschrieben ist und angeblich historische, mythologische und religiöse Themen des fernen Altertums behandelt.

Der Text besagt, dass Europa während eines großen Teils seiner Geschichte von einer Abfolge von Volksmüttern regiert wurde, die einer hierarchischen Ordnung von zölibatären Priesterinnen vorstanden, die der Göttin Freya geweiht waren. Kulning ist ein alter friesischer Hirtenruf, der vor langer Zeit von Frauen benutzt wurde, um die Kühe und Ziegen abends zurück auf den Hof zu rufen.

Oera-Linda-Buch

Das Oera Linda Buch – bisweilen wird es auch als Ura-Linda Chronik bezeichnet – ist ein hochumstrittenes Buch aus Holland, auf welches mitunter in Büchern und Artikeln, die mit Atlantis zu tun haben, Bezug genommen wird. Angeblich soll es eines der ältesten Bücher sein, die jemals entdeckt wurden. Derweil eine Übersetzung ins Niederländische schon 1871 erschien, dauerte es bis 1876, dass die erste englischsprachige Übersetzung des Oera Linda Buches  von William R. Sandbach bei Trübner & Co. veröffentlicht wurde.  Angeblich handelt es sich dabei um die Übersetzung eines friesischen Manuskripts aus dem 13. Jahrhundert, das auf viel älteren Überlieferungen basiert.

Quelle: https://atlantisforschung.de/index.php?title=Oera_Linda_Buch_%281%29

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