MARKUS KRALL BITTERERNST – WARNT ENERGISCH : „DAS“ HAT GLOBALE AUSWIRKUNGEN WIE NIE ZUVOR!

41.600 Abonnenten

SPENDEN: Ihr wollt uns unterstützen und unsere Arbeit honorieren? Wir sagen Danke!! PAYPAL: gamezarea@gmx.de

Unter der Wirtschaftsstruktur versteht man in der Wirtschaftstheorie das Verhältnis der einzelnen Wirtschaftssektoren zueinander und zur Wirtschaft einer Region oder eines Staates.

Struktur ist in diesem Zusammenhang die Aufteilung (Disaggregation) einer Gesamtgröße in Teilgrößen, die in sich homogener sind als die Gesamtgröße. Wirtschaftsstruktur ist entsprechend die Aufteilung der Gesamtgröße „Volkswirtschaft“ in Teilgrößen der Entstehungsseite.Die Wirtschaftsstruktur nimmt eine Gliederung nach Branchen und Sektoren und ihre damit zusammenhängende innere (intrasektorale) und äußere (intersektorale) Verflechtung vor.

Die internationale Wirtschaftsstruktur ist in der klassischen Außenhandelstheorie das Ergebnis komparativer Vorteile. In den EU-Mitgliedstaaten und in Deutschland ist die Wirtschaftsstruktur durch Agglomeration und periphere Regionen gekennzeichnet.

Die Wirtschaftsstruktur ist keine Konstante, sondern als Ergebnis dynamischer Wirtschaftsprozesse einem ständigen Wandel unterworfen. Verändert sich die Wirtschaftsstruktur innerhalb von zwei Vergleichszeitpunkten, liegt ein Strukturwandel vor. Strukturwandel ist die „nachhaltige, über-konjunkturelle Veränderung der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Sektoren sowie die Zahl und Intensität ihrer Verknüpfungen“.

Der sektorale Strukturwandel ergibt sich aus dem unterschiedlich starken Wirtschaftswachstum einzelner Wirtschaftszweige und vollzieht sich langfristig durch Verwandlung eines Agrarstaates zum Industriestaat (Industrialisierung) und schließlich durch Veränderung des Industriestaates zur Dienstleistungsgesellschaft (Tertiarisierung). Der regionale Strukturwandel entsteht durch Schwächen einer Region im Wettbewerb mit anderen vergleichbaren Regionen. In diesem Fall ist häufig die Schließung eines Großunternehmens oder Militärstandortes mit Auswirkungen auf Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt, Pro-Kopf-Einkommen, Subunternehmer und Zulieferer der Auslöser einer strukturellen Krise und Anlass eines Strukturwandels der Region (kommunale Konversion). Industrieller Strukturwandel vollzieht sich hauptsächlich durch internationalen Wettbewerb, der sich durch Kostenvorteile (Kostenführerschaft), Qualitätsvorsprünge (Qualitätsführerschaft), Vorsprünge in der Technologie (Technologieführerschaft), Know-how, gute Distributionsketten, Niedriglöhne in Niedriglohnländern oder Steuervorteile in Niedrigsteuerländern oder Steueroasen zeigen kann.

Seit Beginn der 1990er Jahre greifen Europäische Union, Bund und Länder in einem für die Nachkriegsgeschichte höheren Ausmaß steuernd in den industriellen Strukturwandel ein. So interveniert die Europäische Kommission bei der zukunftsorientierten Gestaltung der Wirtschaftsentwicklung, um strukturschwache Regionen zu unterstützen und das europäische Wirtschaftsgefälle abzubauen Wirtschaft oder Ökonomie ist die Gesamtheit aller Einrichtungen und Handlungen, die der planvollen Befriedigung der Bedürfnisse dienen. Zu den wirtschaftlichen Einrichtungen gehören Unternehmen, private und öffentliche Haushalte, zu den Handlungen des Wirtschaftens Herstellung, Absatz, Tausch, Konsum, Umlauf, Verteilung und Recycling/Entsorgung von Gütern. Solche Zusammenhänge bestehen zum Beispiel auf welt-, volks-, stadt-, betriebs- und hauswirtschaftlicher Ebene.

Alle Medien und Presseberichte: (ALLE RECHTE VORBEHALTEN)

 

 

Cookie Plugin von Real Cookie Banner